Diesem Hund wurde als kleiner Welpe ein Draht um den Hals fixiert. Er wurde grösser und grösser und der Draht wuchs ein. Dadurch bildete sich eine starke Entzündung! Der Draht wurde entfernt und die wunde Stelle geröntgt und der Hund gleichzeitig kastriert! Nun wird er behandelt und – wenn alles gut geht – wird er kontrolliert an seiner angestammten Stelle wieder freigelassen!
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Des einen Arbeit, des anderen Vergnügen!
Hamid nutzt die morgendliche Reinigung mit dem Putzmob zum Spielen!
Cosette
Als Cosette zu Michèle auf die Ferme kam war sie übersäht mit Krusten, offenen und verheilten Wunden. Auf der Strasse wollte niemand sie anfassen. Man riet ihr, sie zu erlösen! Naja, Michèle wäre nicht Michèle, wenn sie das tun würde. Nein Cosette wurde gepflegt und verhätschelt und wurde bald ein liebenswürdiger, von allen geliebter Hund! Als nun Michèle nach ihrem Unfall wieder nach Hause kommen durfte war es Cosette, die auf sie zurannte, sie begrüsste und ihr immer und immer wieder das Gesicht leckte! Was gibt es für einen schöneren Empfang! So ist Cosette heute! Die Narben sind geblieben – aber nur noch im Gesicht!
Eigentlich ist Aufnahmestop auf der Ferme
aber die kleine Chocolat wurde auf der Strasse angefahren und niemand interessierte sich…. Sie wurde operiert und hat schon Freunde gefunden, drücken wir ihr die Daumen, dass alles gut verheilt!
und doch nochmal EINE
gute Tat im 2022! In der Fourrière, der städtischen Tiersammelstelle in Agadir, hat es auch Equiden (Esel, Maulesel, Pferde), die niemandem gehören und um die sich eigentlich auch niemand kümmert. ElHassan hat ihren Zustand gesehen und ist mit seinem Transporter losgefahren, um Heu und Luzerne zu kaufen und hat es sofort in die Fourrière gebracht. Hoffen wir, dass es nicht gestohlen und weiterverkauft wird, sondern den hungernden Equiden zugute kommt. Michèle wird nachschauen gehen, aber machen kann sie nichts dageben! Hofft bitte mit uns!
EINE gute Tat geht noch rein ins 2022
Am Ende von Michèles Dorf hat eine Mami ihre 8 Jungen zur Welt gebracht und versucht, sie so gut als möglich vom Verkehr fernzuhalten. Michèle hält es nicht aus, sie schickt Rachid mit dem Docker los…
die Mami mit ihren 8 Welpen ist gerettet! Sie darf den Neujahrsabend in Sicherheit bei Michèle verbringen! Uff, Mami, habt ihr Glück!
Gedanken zum Neuen Jahr
Viel ist passiert im letzten Jahr! Neben all den Problemen mit den Tieren hat Michèle ihren Krebs besiegt, sie ist zurück in Marokko und ihre Leute haben die Tiere gut betreut während ihrer Abwesenheit. Sie war täglich in Kontakt. Obschon unsere Ressourcen manchmal sehr knapp wurden, schafften wir es mit eurer Hilfe immer, die nötigen Mittel für das Futter, den Tierarzt und die Betreuung bereitzustellen. Ganz sicher ist es nicht schön für die Tiere, in diesen grossen Tierheimen leben zu müssen, wenn man das Strandleben gewöhnt ist. Doch leider werden die lieben Tiere immer noch vergiftet, erschossen, obschon immer wieder die Hoffnung aufkommt, dass doch der Staat das Problem endlich mit TNVR (trap neuter vaccinate return) in Angriff nimmt, dann hätte man die Geburten bald unter Kontrolle und in wenigen Jahren würden die Hunde durch natürliche Selektion (Unfälle, Krankheiten) reduziert und da die Hunde geimpft würden, auch die Tollwut bekämpft.
Inzwischen aber arbeiten wir hart daran, dass die Tiere so glücklich wie möglich in den grossen Tierheimen und Michèles Ferme sein dürfen und wir für ihren Unterhalt beisteuern können. Danke an alle Mitstreiter, die das seit Jahren möglich machen! Danke auch an Azzedine, der den Hunden im grossen Tierheim etwas menschliche Wärme vermittelt und uns die schönen Filme schickt!
In diesem Sinne – lasst uns das 2023 mit der Hoffnung beginnen, dass der Tierschutz in Marokko endlich in die richtige Richtung geht!
Endlich ein paar Stunden ohne Regen
und die Dächer wurden in aller Eile abgeladen und montiert! Jetzt haben die Tiere etwas Wärme auch wenn es regnet und das Stroh bleibt trocken!!!
Michèle ist verunfallt…
Auf der allabentlichen Kontrollrunde ist Michèle im Matsch vor den Eseln ausgerutsch und hat sich den Oberarm gebrochen. Es tut höllisch weh so weit oben! Sie wurde raschmöglichst operiert und wollte dann gleich wieder nach Hause. Dort sind die Schmerzen kaum auszuhalten. Sie liegt möglichst ruhig, aber trotzdem ist es sehr sehr schmerzhaft!
Wir drücken ihr ganz fest die Daumen, dass sie ihre Tiere bald wieder streicheln kann!
der Hund des Nachbarn
lebte immer auf dem heissen Dach und plötzlich ist er ihm verleidet, er packt ihn in einen leeren Mehlsack und will ihn im Nirgendwo entsorgen….. was mit ihm passiert in einem fremden Revier, das können wir uns nicht vorstellen. El Hassan fragt den Nachbarn, was er denn vorhabe und dieser sagt es ihm – das Vorgehen ist in Marokko üblich! El Hassan nimmt den Sack und bringt ihn Michèle….. Er darf bleiben und wird geimpft, gechipt, kastriert… ein weiterer Ferme-Hund also!






























