Michèles grosser Traum

Leider erfüllt sich Michèles Hoffnung in Marokko nun auch im 2026 doch nicht, dass wie von den Behörden der Region Agadir versprochen wurde, die Strassentiere kastriert und wieder freigelassen werden sollen. Kleine Welpen und Kitten werden ihren Müttern entrissen und einsam ins grosse öffentliche Tierheim verbracht, wo sie elendiglich zugunde gehen. Die Gitter bei den Kitten sind zu gross, sie können entwischen und zu den Hunden reinkriechen. Michèle lässt sie einpacken und mitnehmen.

Auch Esel, Maulesel und Pferde werden dorthin verfrachtet, wo es weder Stroh noch Heu noch genügend Wasser gibt. Bis jetzt hat Michèle mit ihrem Personal und dem Geld von SARA den Tieren geholfen. In den letzten Tagen sind 4 Pferde verstorben, obschon Michèle gefüttert hat. Sie kann nicht mehr, weder personalmässig, noch geldmässig und zuletzt auch nicht gefühlsmässig.

Sie wird noch so viele Tiere wie möglich retten und in ihr Tierheim überführen und dann definitiv das öffentliche Tierheim nie wieder betreten, zu unerträglich sind die Zustände dort.

Sie braucht dafür Unmengen an Geld, da die Tiere dort zuerst geimpft und kastriert werden müssen und ihr Tierheim muss vergrössert werden um all die Tiere aufnehmen zu können.

Die mit er Spende der Fondation du Sud kastrierten Hunde werden aufgeladen und in Michèles Tierheim in Sicherheit gebracht, das langsam aus allen Nähten platzt.

Michèles Traum wäre, für all die Tiere ein Open Shelter einrichten zu können, das von einer Stiftung längerfristig geführt würde. Das Land wäre in Marokko günstig zu bekommen, doch die Finanzen für den Kauf und den Unterhalt fehlen noch. Vielleicht gibt es irgendwo vermögende Tierschützer, die mit ihrem Geld eine solche Einrichtung in Marokko unterhalten würden. Die Träume und Hoffnungen sterben zuletzt!

Allein in der eisigen Kälte im städtischen Tierheim zum Sterben ausgesetzt…

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